GASTHAUS WOLTERS · STAFFHORST

Willkommen bei Fidi.

Ein Gasthaus mit Geschichte. Und ein Ort, an dem man gerne zusammenkommt.

Der Gastgeber

Einer muss den Laden ja schmeißen.

Und das ist Fidi.

Wolters ist Gasthaus, Treffpunkt und ein Stück Staffhorst – seit 1911 und heute in dritter Generation. Heute führt Fidi das Haus mit einer guten Portion Humor und vor allem so, wie ein Gasthaus sein sollte:

persönlich & unkompliziert.

Fidi Wolters auf seinem Festival mit einem Tablett voll Kirchenfenster
Keine Festen Öffnungszeiten

Einfach vorher Bescheid sagen.

Seit Anfang 2026 gibt es bei Wolters keine festen Öffnungszeiten mehr.

Das Gasthaus öffnet am Wochenende nach Absprache – für eure Runde, euren Abend oder einfach ein paar schöne Stunden bei Fidi.

Meldet euch einfach, dann schauen wir, was möglich ist.

Essen Bei Wolters

Für eine gute Runde tischt Fidi auch auf.

Für Gruppen ab 25 Personen bieten wir nach vorheriger Anmeldung Essen an. Kleinere Runden gerne auf Anfrage.

Was auf den Tisch kommt, stimmen wir ganz unkompliziert mit euch ab.

GASTHAUS · TREFFPUNKT · STAFFHORST

Hier kennt man sich. Und sonst lernt man sich kennen.

Sitzmöglichkeiten in der Gaststube
Eingedeckter Clubraum
Staffhorster Original

Das Staffhorster Kirchenfenster

Drei Farben. Ein Familiengeheimnis.
Und längst ein Stück Staffhorst.

Werner Wolters entwickelte das Staffhorster Kirchenfenster nach vielen Versuchen selbst. Entscheidend war nicht nur der Geschmack, sondern auch die Optik: Rot, Grün und Klar sollten sich im Glas sauber voneinander absetzen.

Das Rezept? Bleibt Familie Wolters vorbehalten. Fest steht nur: Das Kirchenfenster ist längst mehr als ein Hausschnaps – es gehört zu Staffhorst. Nicht umsonst wird es auch liebevoll das „Staffhorster Nationalgetränk“ genannt.

Rot. Grün. Klar.
Mehr wird nicht verraten.

Das Staffhorster Kirchenfenster - 3 Schnäpse geschichtet im Glas
SEIT 1911 · EINE MENGE GESCHICHTE

Von Staffhorst nach New York. Und wieder zurück.

Geschichte im frühen 20. Jahrhundert in der Gaststube
1911 · HEINRICH WOLTERS

Bevor Heinrich Wolters 1911 das Gasthaus übernahm, hatte er schon ein bisschen mehr von der Welt gesehen als Staffhorst.

Acht Jahre lebte er in New York und arbeitete dort als Fleischer und Barkeeper. Zurück in der Heimat übernahm er schließlich das Gasthaus – und legte damit den Grundstein für mehr als ein Jahrhundert Wolters in Staffhorst.

Gasthaus war damals nur der Anfang.

Zum Gasthaus gehörten damals auch Landwirtschaft, Eisenwaren-, Kolonialwaren- und Kohlenhandel sowie die Poststelle. Wolters war damit weit mehr als eine Gastwirtschaft – das Haus war ein fester Anlaufpunkt im Dorf.

DIE NÄCHSTE GENERATION

Gasthaus, Familie – und die Post.

1948 kam Werner Wolters nach Staffhorst, um später die Nachfolge seines Onkels Heinrich anzutreten. 1956 übernahm er den Betrieb endgültig.

Ein Jahr später heiratete er Mariechen – kennengelernt hatte er sie auf seinen Touren als Postbote. Fortan führten beide Wolters gemeinsam: Werner kümmerte sich um Post, Landwirtschaft und Tresen, Mariechen um den Lebensmittelladen und die Küche.

Die Post gehörte über Jahrzehnte fest zu Wolters. Erst mit Werners Ruhestand 1993 endete die Zeit der Poststelle im Gasthaus – der Name „Zur Post“ erinnert bis heute an dieses Kapitel der Hausgeschichte.

Alter Stempel
Das Gasthaus zur Post in den 60er Jahren
Der Tresen früher in der Gaststube

Und dann war da noch der Saal.

Nach dem Zweiten Weltkrieg bekam die Diele eine ungewöhnliche Aufgabe: Sie wurde zeitweise als Gefangenenlager genutzt.

1968 folgte schließlich der nächste große Wandel: Die inzwischen zum Saal umfunktionierte Diele wurde saniert und erweitert – und bot von da an Platz für Tanz, Feiern und jede Menge gesellige Abende.

Von ehemals vier Gaststätten in Staffhorst blieb Wolters schließlich als einzige Kneipe bestehen.

Fidis Kapitel

Tradition behalten. Neues wagen.

1991 stieg Fidi bei Wolters ein, seit 2000 führt er das Gasthaus selbst.

Vieles ist geblieben – die Gaststube, der Saal und vor allem das, was Wolters immer ausgemacht hat: Menschen zusammenzubringen.

Fidi hat dem Haus dabei seinen eigenen Stempel aufgedrückt. Seit 1993 gehört das Irish Open Air fest zu Wolters und bringt jedes Jahr am ersten Samstag im August richtig Leben auf den Hof.

1998 schloss schließlich auch der Lebensmittelladen. Damit endete die Zeit, in der Wolters gleichzeitig Gasthaus, Handel, Landwirtschaft und Post war – seitdem steht das Gasthaus ganz im Mittelpunkt.

Fidi erfreut auf seinem Irish Open Air
Wolters oder wolters nicht?

Wir sehen uns bei Fidi.